Deutschlandweit gibt es mehr als 70.000 Makler, viele davon arbeiten in Bayerns Landeshauptstadt. Da Immobilienvermittlung oder -verkauf Vertrauenssache sind, sollte auch der damit betreute Makler seriös und vertrauenswürdig sein. Wie sich wirklich gute Immobilienmakler in München finden lassen, zeigen die Erfahrungen.

1. Online gibt es einen ersten Gesamtüberblick

Bei der Suche nach dem richtigen Makler hilft das World Wide Web weiter. Fast jedes Maklerbüro hat heutzutage eine eigene Internetpräsenz. Wer gezielt über die Suchmaschine in und um München mit dem Begriff „Makler“ sucht, bekommt bereits einige Angebote.

Doch der schöne Schein der Website ist wenig aussagekräftig ohne echte Erfahrungen. Vielleicht finden sich hier einzelne Kundenstimmen, die Aufschluss über die Qualität der Zusammenarbeit bieten. Wer es übersichtlicher und umfangreicher mag, nutzt Plattformen wie BesteImmobilienmakler.de. Hier werden nicht nur einzelne Makler vorgestellt, sondern auch ihre Arbeit bewertet. Statt jeder Makler-Websites einzeln aufzurufen und Zeit zu verschwenden, geht es über den Online-Vergleich deutlich effizienter.

2. Tipps aus dem Umfeld prüfen

Fast jeder hatte irgendwann schon einmal mit einem Makler zu tun. Vielleicht gibt es eine Erfahrung aus dem Freundes- oder Bekanntenkreis zu guten oder weniger guten Immobilienvermittlern. Positive Mundpropaganda ist noch immer eine der besten Visitenkarten und deshalb nicht bei der Suche nach einem optimalen Makler zu verachten.

Auch, wenn der empfohlene Makler vielleicht noch nicht das passende Objekt im Angebot hat, ist eine Aufnahme in die Suchenden-Kartei oder der Eintrag für den Newsletter empfehlenswert. Viele Objekte gelangen gar nicht in den offiziellen Markt, sondern werden bereits im Kunden- bzw. Interessentenstamm der Makler vermittelt.

3. Der Kostencheck vorab

Ein Test unter den Maklern in München und Umgebung zeigt, dass die Provisionen deutlich variieren können. Grundsätzlich werden Immobilienvermittler auf Erfolgsbasis vergütet.

Abwicklung

Auftrag Provision
Verkauf Circa 5,95-7,14 Prozent Provision wird vom Auftraggeber gezahlt, in einigen Fällen auch von beiden Seiten (anteilig)
Vermietung Circa 1,5 bis 2,29 Prozent der Mietzahlung Bestellerprinzip, sodass meist der Vermieter die Provision übernimmt

Mit der gesetzlichen Neuregelung, die seit Jahresende 2020 in Kraft ist, fällt die Verteilung der Provision gerechter aus. Fortan müssen private Käufer maximal 50 Prozent der Maklerprovision zahlen. So soll der Wettbewerb am Markt gefördert und eine Entlastung für die Käufer gebracht werden.

Die Erfahrung mit Maklern in München zeigt, dass nicht alle transparent bei ihrer Provisionsdarstellung agieren. Einige machen vage Angaben auf ihrer Website, andere stellen gar keine Zahlen zur Verfügung. Spätestens beim persönlichen Gespräch und vor der Beauftragung sollte die konkrete Provision vertraglich fixiert werden.

4. Ein persönliches, kostenloses Kennenlernen hilft weiter

Nachdem mithilfe von Empfehlungen oder über einen Onlinevergleich eine Entscheidung für einen Makler gefallen ist, geht es weiter. Bevor die eigentliche Beauftragung erfolgt, ist ein persönliches Gespräch empfehlenswert. Das kann wahlweise stattfinden über:

  • telefonischen Kontakt
  • Video-Chat
  • E-Mail

Auch ein Termin im Maklerbüro oder am Wunschort ist möglich und für Interessenten kostenfrei. Eine Pflicht, den Makler nach dem Kennenlerngespräch zu beauftragen, gibt es jedoch nicht. Wer nach dem Termin ein mulmiges Gefühl hat, kann sich weiter auf die Suche nach anderen Wettbewerbern begeben.

Tipp: Jeder Makler hat mit Sicherheit eine Referenzliste bereits vermittelter Objekte oder Kundenstimmen. Ein Blick darauf beim gemeinsamen Gespräch kann die Entscheidung festigen.

Erfahrung: Maklerprofis sind Mitglied im Verband

Wie andere Berufsstände auch, gibt es auch für Makler einen eigenen Verband. Seriöse Makler sind beispielsweise im Immobilienverband Deutschland (IVD) gelistet und müssen daher über fundierte Fachkenntnisse in der Immobilienwirtschaft verfügen.  Die Nachfrage beim Verband nach einer Liste der Makler in München ist ebenfalls möglich.

5. Unangenehme Fragen klären: Wer kommt für Schäden bei der Vermittlung auf?

In einem Test mit Maklerkontakten fällt auf, dass sich viele Interessenten scheuen, unangenehme Fragen bei der Maklerauswahl zu stellen. Auch den Fehler passieren, beispielsweise durch falsche Vertragsinformationen oder inkorrekte Angaben zur Immobilie. Gute Makler sind dagegen abgesichert und verfügen über eine Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung. Sie übernimmt die Kosten im Krisenfall, sodass Kunden nicht benachteiligt werden.

6. Wie professionell ermittelt der Makler den Immobilienwert

Bei der Wertermittlung einer Immobilie gibt es verschiedene Herangehensweise:

  • Verkehrswertermittlung
  • Online-Bewertung

Eine Online-Bewertung ist auf den ersten Blick deutlich leichter und wird durch viele Makler für neue Interessenten kostenlos angeboten. Wer jedoch eine Immobilie besitzt und dieser durch den Makler vermittelt haben möchte, muss bei der Online-Bewertung häufig selbst aktiv werden und beispielsweise Fotos oder Videos zur Verfügung stellen und oftmals sogar selbst ausmessen. Hierbei können Fehler passieren, beispielsweise beim korrekten Messen. Ein Makler weiß, wie er beispielsweise Schrägen im Raum korrekt ausmessen und im Exposé korrekt angeht bzw. deren Wert ermittelt. Unsachgemäße Angaben der Immobilieneigentümer könnten später zu Problemen bei Vermietung oder Verkauf führen.

Seriöse Makler unterstützen ihre Kunden bei der Immobilienvermittlung, von Anfang bis zum Ende. Sie übernehmen beispielsweise die Zusammenstellung von Bildmaterial und kümmern sich um die korrekten Messungen aller Räume, erstellen einen Grundriss und alle wichtigen Immobilieninformationen. Ebenso vermitteln sie eine (kostenpflichtige) Verkehrswertermittlung, wenn gewünscht oder empfohlen.